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Intertours ist ein flexibler Partner für das Reisemanagement für kleine und mittlere Unternehmen. Wir bringen mit unserem Reisebüro Reiseprozesse zum Fliegen und stellen die Crew für erfolgreiche Planungen für Ihre Geschäftsreisen.

2019-02-08 11:37
von Leon
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Anreizsysteme im Unternehmen

Verschaffen Sie sich mit uns einen Einblick in die Anreizsysteme und lernen Sie, wie Sie diese für Ihr Unternehmen optimal einsetzen können.

Mit den richtigen Anreizsytemen die besten Mitarbeiter an bord holen!

Der Fachkräftemangel auf dem Markt für Arbeitnehmer wird immer größer. Umso wichtiger ist es, gute Argumente für potenzielle Arbeitnehmer, als Arbeitgeber zu haben. Schaffen Sie den passenden Anreiz und lassen Sie sich die besten Talente nicht entgehen!

Was sind betriebliche Anreizsysteme?

Positive und negative Anreize
Positive und negative Anreize

Unter betrieblichen Anreizsystemen wird ein Bündel von Arbeitsbedingungen verstanden, die darauf abzielen, bei den Mitarbeitern bestimmte Verhaltensweisen direkt oder indirekt hervorzurufen. Dies können beispielsweise die Verbesserung der Motivation und Produktivität, Würdigung der erbrachten Leistungen, Gewährleistung einer reibungslosen Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, Vermeidung gewisser Handlungen sowie Stärkung der emotionalen Bindung der Mitrbeiter an das Unternehmen sein.

Je nachdem, welcher Zweck hinter einem bestimmten Anreiz steckt, kann er entweder eine positive oder negative Konnotation mit sich bringen. Als positiv werden die Belohnungen bewertet, während die Sanktionen einen negativen Ton haben und als Warnung vor weiteren Konsequenzen eingestuft werden. Die Anreizsysteme erfüllen ihre Aufgabe nur dann, wenn sie sich in die Unternehmenskultur sehr gut integrieren und bei den Mitarbeiter/innen hohe Akzeptanz finden. Sie dürfen mit dem Gehalt bzw. Lohn nicht verwechselt werden.

Warum sind Anreizsysteme wichtig?

Anreizsysteme fordern den Teamgeist für mehr Erfolg
Anreizsysteme fordern den Teamgeist für mehr Erfolg

Jedes Unternehmen legt einen Wert darauf, die Leistungsbereitschaft, Teamgeist und Loyalität der Mitarbeiter/innen hochzuhalten, um höchste Ziele zu erreichen.Diese Ziele sind durch Perfekte Leistung der Mitrbeiter zu erreichen. Dies stärkt die innere Stabilität des Unternehmens und erlaubt, sich gegen neue Markterfordernisse zu wappnen. Die aktuelle Situation und Zukunftstrends im Arbeitsmarkt zeigen, dass es immer schwieriger sein wird, die Mitarbeiter/innen für sich zu gewinnen und langfristig zu binden. Der vorrangige Grund dafür ist eine hohe Arbeitskräftemobilität, die auf folgende Faktoren zurückgeführt werden kann:

  • Personenfreiheit als eine der vier Grundfreiheiten der EU, die es ermöglicht, sich in jedem beliebigen Mitgliedsland frei niederzulassen und dort einer Arbeit nachzugehen;
  • Digitalisierung als dritte industrielle Revolution, die den Informationsfluss und die Kommunikation entlang der Wertschöpfungskette durch digitale Wege optimiert hat;
  • Transformation im gesellschaftlichen Kontext, die einerseits mit dem demografischen Wandel und andererseits mit den sich verändernden Bedürfnissen verbunden ist.


Die steigende Personalfluktuation, welche durch die Arbeitskräftemobilität begünstigt wird, hat negative Auswirkungen auf das Unternehmen. Besonders gravierend sind hohe Rekrutierungs-, Einarbeitungs- und Lohnbuchhaltungskosten, die sich durch wertvolle Anreizsysteme sichtbar senken lassen. Die Kostenreduktion ist daher neben der Gewährleistung der inneren Stabilität des Unternehmens ein wichtiger Einflussfaktor für den Einsatz von Anreizen. Doch die Belohnung der Mitarbeiter/innen bringt noch einen weiteren Vorteil mit sich:

Es ist die Rede von einer starken Arbeitgebermarke, die sich durch eine positive Wahrnehmung des Unternehmens in seiner Rolle als Arbeitgeber auszeichnet. Hier kommen nicht nur positive Emotionen gegenüber dem Unternehmen ins Spiel, sondern vor allem auch das Zugehörigkeitsgefühl und die feste Zuversicht, dass der Arbeitgeber die richtige Wertschätzung schenkt. Jedes Unternehmen, das eine hohe Reputation genießen will, stellt seine Mitarbeiter/innen in den Mittelpunkt und schafft maßgeschneiderte Anreize für sie.

Wie lassen sich Anreize klassifizieren?

Klassifizierung von Anreizen
Klassifizierung von Anreizen

Dem Unternehmen stehen viele Anreizarten zur Verfügung, die oft miteinander kombiniert werden. Ganz wichtig dabei ist, dass sie mit der Unternehmenskultur und den Zielen streng vereinbar sind. Nur so können sie deren Aufgaben gerecht werden und den Mitarbeiter/innen einen realen Mehrwert bieten. Es darf nicht außer Acht gelassen werden, dass die Mitarbeitermotivation und Loyalität im Team auf unterschiedliche Art und Weise verbessert werden kann. Im Allgemeinen lassen sich folgende Anreizarten unterschieden:

  • Materielle und immaterielle Anreize mit dem Anreizobjekt als gemeinsamer Nenner;
  • Extrinsische und intrinsische Anreize mit den Anreizquellen als gemeinsamer Nenner;
  • Individual-, Gruppen- und organisationsweite Anreize mit der Anreizempfängerzahl als gemeinsamer Nenner.


Kurzfristige vs. langfristige Motivation

Viele Unternehmen fragen sich, weshalb manche Anreize zur Mitarbeitermotivation kurz- und andere langfristig wirken können. Grundsätzlich wird angenommen, dass materielle und extrinsische Anreize kurzfristige Effekte bringen, während immaterielle und intrinsische Anreize stabiler und anhaltender wirken, dies ist jedoch kein sicheres Wissen. Es mag zunächst daran liegen, dass sich die MitarbeiterInnen an materielle und im Vertrag festgehaltene Belohnung schnell gewöhnen und diese als fester Bestandteil des Gehalts bzw. Lohns ansehen können. Demgegenüber setzen immaterielle und intrinsische Anreize den inneren Willen und die Selbstdetermination der Mitarbeiter/innen voraus. Häufig sind sie die Antwort auf die vorher erbrachten Leistungen und das überragende Engagement zugunsten des Arbeitgebers.

Anreizbeispiele aus dem Arbeitsalltag

Manche Anreize gehören mittlerweile zum Standard, weil sie von vielen Unternehmen eingesetzt werden, um die hochqualifizierten Fachkräfte und Top-Talente anzuziehen und zu halten. Sie sind oft der Gegenstand der Verhandlung bereits im Rekrutierungsprozess. Als gutes Beispiel dienen die betriebliche Altersvorsorge, sicherer Parkplatz für Personal und Fahrkostenerstattung, Dienstauto und -laptop sowie tägliche Verpflegung in der Unternehmenskantine. Zudem erhalten die Führungskräfte die Möglichkeit, sich an den Gewinnen des Unternehmens zu beteiligen. Diese materiellen Anreize haben extrinsische Motivation zur Folge und werden in Zeiten des Fachkräftemangels immer häufiger als Selbstverständlichkeit und ein fester Bestandteil des Gehalts bzw. Lohns betrachtet.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass den Mitarbeiter/innen ausschließlich materielle Anreize wichtig sind. Ganz im Gegenteil: Die digitale und gesellschaftliche Transformation schafft neue Bedürfnisse und Wünsche, die immer lauter ausgesprochen werden. Es geht heute nicht mehr nur darum, einen festen Arbeitsplatz zu haben. Immer mehr hochqualifizierte Fachkräfte und Top-Talente wünschen sich eine persönliche Verwirklichung und eine hohe Unternehmenskultur, die neben den konkreten wirtschaftlichen Ergebnissen auch für die innere Zufriedenheit sorgt. Auch die Vereinbarkeit und Beruf und Privatleben gewinnt stark an Bedeutung. Sie wird primär durch solche immaterielle Anreize wie flexible Arbeitszeiten und Sonderurlaube, Gesundheitsförderung und Weiterbildung, Anerkennung sowie Freistellung für eigene Initiativen erreicht.

Korrumpierende Wirkung von Anreizen

Es kann passieren, dass die Anreize keine gewünschten Resultate erzeugen. Mehr noch: Sie wirken korrumpierend, weil sie bei den Mitarbeiter/innen den Eindruck erwecken, ihre Sinnlosigkeit zu verlieren. Ein gutes Beispiel liefern die Überstunden, die aus dem inneren Willen, also aus intrinsischer Motivation für noch mehr Erfolge am Arbeitsplatz geleistet werden. Kommen die Überstundenzulagen mit ins Spiel, lassen sie den zuvor subjektiven Wunsch nach mehr Engagement in extrinsische Motivation nach materieller Belohnung verwandeln. In der Folge verlieren die MitarbeiterInnen ihre Selbstmotivation zur längeren Arbeit, indem sie diese nun als Mittel für das Erlangen von Überstundenzulagen ansehen.

Fazit: Mitarbeitende für den Erfolg

Nach der Gruppenreise - feiern Sie den gemeinsamen Erfolg
Nach der Gruppenreise - feiern Sie den gemeinsamen Erfolg

Die hohe Arbeitskräftemobilität offenbart, dass die Mitarbeiter/innen die wertvollste Resource des Unternehmens sind. Sie gewährleisten seine innere Stabilität und lassen ihm wirtschaftlich waschen. Zugleich werden die Mitarbeiter/innen immer anspruchsvoller und erwarten, dass ihre Bedürfnisse viel stärker als bisher berücksichtigt werden. Sorgen Sie also für das passende Anreizsystem.  

Die Unternehmen bemühen sich darum, diesen Erwartungen entgegenzukommen, indem sie eine Reihe von Anreizen schaffen, die zur Motivation und einer langfristigen Bindung verhelfen sollten. Hierbei spielt auch ein guter Kontakt zu jedem einzelnen Mitarbeiter eine wichtige Rolle.

Während immaterielle und intrinsische Anreize auf dem besten Weg sind, die subjektiven Wünsche der Mitarbeiter/innen langfristig zu erfüllen, erweisen sich materielle und extrinsische Anreize oft als kurzlebig und wenig zielführend. Es wäre am besten, wenn die betrieblichen Anreize auf die Unternehmenskultur abgestimmt sind, um auf dem gemeinsamen Weg Richtung Erfolg zu steuern.

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Der Autor

Ich heiße Leon und bin im Bereich Marketing für Intertours tätig. Ich bin ein dualer Student und beschäftige mich mit Content Marketing.

Mit meinen Blogberichten helfe ich Ihnen Geschäftsreisen und Events, von der Planung bis zum Abschluss, stressfrei und perfekt durchgeplant zu tätigen.

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